Paul Schneider von EslebenSchon Vitruv forderte vom Architekten eine Vielseitigkeit, die nicht erst den uomo universale der Renaissance auszeichnen sollte, sondern dem Baumeister abverlangt wurde, seit es eine Architekturtheorie gab (Heinrich Klotz). Der Architekt Paul Schneider von Esleben verkrpert diesen vielseitigen, heute selten gewordenen Typus des Architekten auf geradezu exemplarische Weise. Neben seinen wichtigsten Arbeiten der Haniel Grogarage (1950 1951), dem
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»Schon Vitruv forderte vom Architekten eine Vielseitigkeit, die nicht erst den uomo universale der Renaissance auszeichnen sollte, sondern dem Baumeister abverlangt wurde, seit es eine Architekturtheorie gab« (Heinrich Klotz). Der Architekt Paul Schneider von Esleben verkörpert diesen vielseitigen, heute selten gewordenen Typus des Architekten auf geradezu exemplarische Weise. Neben seinen wichtigsten Arbeiten - der Haniel-Großgarage (1950-1951), dem Mannesmann-Hochhaus (1951- 1956) oder dem Flughafen Köln-Bonn (1962-1970) - baute er Einfamilienhäuser, Moscheen, Kirchen, gestaltete Möbel und Schmuckstücke und entwarf eine Yacht nebst deren Einrichtung. So vielfältig die Aufgabenstellungen, so vielfältig waren auch seine Entwürfe. Die vorliegende, reich illustrierte Publikation gibt einen fundierten Überblick über das Werk Schneider von Eslebens, zahlreiche Detailaufnahmen machen das Buch gerade für Architekten zu einer wichtigen Quelle der Inspiration. Zum Architekten: Paul Schneider von Esleben *1915 in Düsseldorf. Architekturstudium in Darmstadt und Stuttgart. 1947-1949 freie Mitarbeit im Büro Rudolf Schwarz, seit 1949 eigenes Büro. 1961 Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 1965 Lehrauftrag an der Technischen Hochschule in Wien. Lebt in Düsseldorf.