Adolf KrischanitzFriedrich Achleitner ber den Architekten Adolf Krischanitz (*1946): Vermutlich sei es seine Doppelstrategie, der programmatische Dualismus von Theorie und Praxis, die Methode des fortschreitenden Dialogs zwischen Konzeption und Rezeption, stringenter Verwirklichung und kontemplativer Verarbeitung in der das Geheimnis seiner Wirkung im architektonischen Diskurs liege. Gegensteuernd und relativierend da, wo es um die von Moden gelegten Schienen geht,
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Friedrich Achleitner über den Architekten Adolf Krischanitz (*1946): Vermutlich sei es »seine Doppelstrategie, der programmatische Dualismus von Theorie und Praxis, die Methode des fortschreitenden Dialogs zwischen Konzeption und Rezeption, stringenter Verwirklichung und kontemplativer Verarbeitung« in der das Geheimnis seiner Wirkung im architektonischen Diskurs liege. »Gegensteuernd und relativierend da, wo es um die von Moden gelegten Schienen geht, zupackend dort, wo es gilt Konventionen zu zerbrechen.« Seine Arbeit sei „nicht linear, sondern in thematische Schichten anlegt, die sich zwangsweise vom Kern entfernen, ihn aber als Mitte einer programmatischen Grunddisposition bewahren.“ Der Band mit Texten Krischanitz’ ist, so die Beschreibung des Architekten, angelegt wie ein »alle Sinne erfassendes Strömen.« Im Zentrum stehen seine Gedanken zur Stadterneuerung und Architektur sowie Gespräche mit Hermann Czech, Marcel Meili und Otto Kapfinger, verwoben mit Abbildungen von Studentenprojekten und eigenen Bauten.